Pressemeldungen  | 05.07.2017

Rentenbank hebt Zinsen an

Anpassung an die Entwicklung der Zinsen

Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat mitgeteilt, dass die Zinssätze ihrer Förderkredite um bis zu 0,25 Prozentpunkte (nominal) angehoben werden. Begründet wurde dies mit der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten. In der günstigsten Preisklasse (A) liegt der Top-Zins bei einer Zinsbindung und Laufzeit von 10 Jahren jetzt bei effektiv 1,31 Prozent; bei einer Zinsbindung von 10 Jahren und einer Laufzeit von 20 Jahren sind es jetzt effektiv 1,61 Prozent.

 

Die Förderprogramme der Rentenbank richten sich unter anderem an Unternehmen der Agrar- , Ernährungs- und Forstwirtschaft sowie Unternehmen im Bereich Fischerei oder erneuerbarer Energien und dienen der Finanzierung von Investitionen oder Betriebsmitteln.

 

Die Programmkredite der Förderbank des Bundes für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.